Mitten in der Nacht werde ich wach.
Es ist vielleicht 3. Mein Magen knurrt und mir fällt auf wie wenig ich über den Tag gegessen habe.
Die aufkeimende Euphorie kann ich ebenso wenig unterdrücken wie das schlechte Gewissen.
Was ein ambivalentes Leben.
[...] Am nächsten Morgen stelle ich mich auf die Waage; wie jeden Morgen.
Wenigstens mache ich es nicht mehr Stündlich.
Es sind 300 g weniger. Nicht viel, aber doch etwas.
Ich freue mich. Das kann ich nicht leugnen- und doch.
Es ist nicht mehr wie früher.
[...] Ich weiß es fällt schwer, diese Ambivalenz zu verstehen.
Doch in meinem Kopf hallt ständig diese eine große Frage: Was bleibt mir noch wenn es vorbei ist?
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