Ich hab zu viel gegessen.
Viel zu viel. Eine Fressattacke bei der ich, wie in Trance, alles Essbare das ich feinden konnte in mich reingestopft habe, versaut meinen Tag.
Ich fühle mich scheußlich.
Mein Bauch ist kugelrund und aufgebläht; wie schwanger.
In meinem Kopf dreht sich alles. Ich will kotzen; alles wieder loswerden, doch ich reiße mich zusammen. Stattdessen gehe ich joggen. 1 1/2 Std kämpfe ich mich durch die Hitze bis mein Bauch sich wieder annährend flach anfühlt.
Ich hasse es. Warum kann ich es nicht einfach aktzeptieren? Warum kann ich nicht einfach essen, ohne mir sofort den Finger in den Hals stecken zu wollen.
Ich denke an die Waage am nächsten Tag und würde am liebsten wieder loslaufen.
Sch*** Tag.
Montag, 3. Oktober 2011
3 A.M.
Mitten in der Nacht werde ich wach.
Es ist vielleicht 3. Mein Magen knurrt und mir fällt auf wie wenig ich über den Tag gegessen habe.
Die aufkeimende Euphorie kann ich ebenso wenig unterdrücken wie das schlechte Gewissen.
Was ein ambivalentes Leben.
[...] Am nächsten Morgen stelle ich mich auf die Waage; wie jeden Morgen.
Wenigstens mache ich es nicht mehr Stündlich.
Es sind 300 g weniger. Nicht viel, aber doch etwas.
Ich freue mich. Das kann ich nicht leugnen- und doch.
Es ist nicht mehr wie früher.
[...] Ich weiß es fällt schwer, diese Ambivalenz zu verstehen.
Doch in meinem Kopf hallt ständig diese eine große Frage: Was bleibt mir noch wenn es vorbei ist?
Es ist vielleicht 3. Mein Magen knurrt und mir fällt auf wie wenig ich über den Tag gegessen habe.
Die aufkeimende Euphorie kann ich ebenso wenig unterdrücken wie das schlechte Gewissen.
Was ein ambivalentes Leben.
[...] Am nächsten Morgen stelle ich mich auf die Waage; wie jeden Morgen.
Wenigstens mache ich es nicht mehr Stündlich.
Es sind 300 g weniger. Nicht viel, aber doch etwas.
Ich freue mich. Das kann ich nicht leugnen- und doch.
Es ist nicht mehr wie früher.
[...] Ich weiß es fällt schwer, diese Ambivalenz zu verstehen.
Doch in meinem Kopf hallt ständig diese eine große Frage: Was bleibt mir noch wenn es vorbei ist?
Alles Ist Anders.
Diesen Blog habe ich schon sehr lange.
Ich probierte herum, machte das was alle machen. Schrieb über Mode und Musik und verfing mich in Belanglosigkeit.
Doch jetzt ist alles anders.
Ich bin anders.
Ich möchte diesen Blog nutzen und über mich schreiben.
Mich und meinem Kampf mit und gegen das Leben.
Was das heißt?
Mein Name ist Mifti. Ich bin 20 Jahre alt und krank.
Seit meinem 13. Lebensjahr habe ich eine Essstörung. Ich leide an SVV und mein größter Feind bin ich selbst.
Ich möchte euch erzählen wie es ist mit einer Krankheit zuleben, die man irgendwie nie richtig als eine solche aktzeptiert hat.
Ich möchte euch erzählen wie es ist, zuglauben man könne selbst entscheiden, wann man wieder "damit aufhört"; nur um festzustellen, dass das nicht geht.
Ich möchte euch berichten wie es ist in Therapie zu sein und doch nie ganz davon loszukommen.
Und ich hoffe, dass so vielleicht ein Paar Menschen wachgerüttelt werden.
Ich probierte herum, machte das was alle machen. Schrieb über Mode und Musik und verfing mich in Belanglosigkeit.
Doch jetzt ist alles anders.
Ich bin anders.
Ich möchte diesen Blog nutzen und über mich schreiben.
Mich und meinem Kampf mit und gegen das Leben.
Was das heißt?
Mein Name ist Mifti. Ich bin 20 Jahre alt und krank.
Seit meinem 13. Lebensjahr habe ich eine Essstörung. Ich leide an SVV und mein größter Feind bin ich selbst.
Ich möchte euch erzählen wie es ist mit einer Krankheit zuleben, die man irgendwie nie richtig als eine solche aktzeptiert hat.
Ich möchte euch erzählen wie es ist, zuglauben man könne selbst entscheiden, wann man wieder "damit aufhört"; nur um festzustellen, dass das nicht geht.
Ich möchte euch berichten wie es ist in Therapie zu sein und doch nie ganz davon loszukommen.
Und ich hoffe, dass so vielleicht ein Paar Menschen wachgerüttelt werden.
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